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Verwindung

Linienführung

Definition

Verdrehung der Fahrbahnoberfläche beim Übergang des Quergefälles zwischen Gerade und Kurve oder zwischen zwei gegensinnigen Kurven.

Definition

Die Verwindung beschreibt die Verformung der Fahrbahnoberfläche, die durch die Änderung des Quergefälles (z.B. von Dachgefälle 2.5% auf Einseitengefälle 5%) entsteht. Sie findet im Bereich des Übergangsbogens statt.

Verwindungsrate

Die Verwindungsrate Δp/ΔL [%/m] beschreibt die Geschwindigkeit der Quergefällesänderung bezogen auf die Strassenlänge. Sie ist nach oben begrenzt, um Fahrdynamik und Entwässerung sicherzustellen.

Grenzen

  • Maximal: 0.1 %/m (bei V_P ≤ 50 km/h)
  • Empfohlen: 0.05 %/m (bei V_P ≥ 80 km/h)

Entwässerungsproblem

Im Verwindungsbereich durchläuft das Quergefälle den Wert 0% – hier entsteht ein Bereich ohne Querneigung, in dem Wasser auf der Fahrbahn stehen bleibt. Dieser Bereich ist möglichst kurz zu halten.

Normreferenzen

VSS 40 120